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E-Vito Testbericht

ELEKTRO-TRANSPORTER – LOHNT SICH DAS DENN?

Gerrit Engeter ist seit vielen Jahren Kunde unseres Hauses. Der Inhaber der gleichnamigen Elektro-Installationsfirma weiß die Zuverlässigkeit seine Mercedes-Benz Transporters durchaus zu schätzen. „In meinen Citan passt alles, was ich für die täglichen Baustellen so brauche – Material sowie mein ganzes Werkzeug. Und er hat mich noch nie im Stich gelassen.“

DOCH WIESO JETZT DER E-VITO?

„Das ist ganz einfach: Ich bin Elektriker – und das nicht nur von Beruf, sondern aus Leidenschaft. Strom ist mein Leben. Und was liegt da näher, als den e-Vito mal genauer unter die Lupe zu nehmen. Hier trifft das aufeinander, was mich und meinen Beruf ausmacht. Ich brauche bei diesem Transporter ja auf nichts verzichten, was mein tägliches Arbeitsumfeld betrifft. Ich habe den gewohnten Komfort und die Sicherheit, einen großen Laderaum und erreiche meine Kundschaft, wie bisher auch. Und mittlerweile verfügen ja auch die Transporter über vernünftige Konnektivität. So zeigt mir die Mercedes PRO-App nicht nur nützliche Hinweise zum Fahrzeug an (Reifendruck, Wischwasser, Serviceintervalle, uvm.), sondern auch gleich Ladesäulen in der Umgebung. Und ich kann die Klimatisierung, egal ob heizen oder kühlen, direkt per App ansteuern. Das ist schon sehr komfortabel.

WAS BEI EINER ELEKTRISCHEN FAHRT ANDERS IST

„Jeder, der schon einmal „elektrisch“ gefahren ist, wird dies bestätigen: Die Fahrt in einem e-Auto erzeugt ein vollkommen anderes Fahrgefühl – wenn man sich darauf einlässt! Da geht es mir natürlich nicht anders. Dieses Surren während der Fahrt, der Anzug des Motors. Man bekommt einfach mehr mit. Ich mache auch oft das Radio aus, um einfach das Umfeld oder auch nur die Ruhe zu genießen. Ich finde es entspannend, mich ins Auto zu setzen und – nichts – zu hören. Der Alltag draußen ist doch meist schon turbulent genug.“

DIE REICHWEITE

Hier treffen wir genau das Thema, was immer noch viele zurückschrecken lässt. Die maximale elektrische Reichweite des e-Vito Kastenwagens wird herstellerseitig mit 150-184 km angegeben. Für viele zu wenig. Doch das sieht unser Tester anders. „Mein Arbeitsumfeld ist zum größten Teil um Apolda, Weimar, Jena, manchmal auch Erfurt. Hier ist die Reichweite für mich bisher immer ausreichend gewesen. Und wenn es doch mal eng wird, lasse ich mir die nächste Ladesäule anzeigen, fahre ran, lade – und nutze die Zeit gleich mal für eine Pause. Die halbe Stunde reicht mir dann schon, um wieder bis nach Hause zu kommen. Wenn ich mit anderen Handwerkern und Kunden ins Gespräch komme, werde ich immer wieder gefragt, wie weit ich denn mit dem e-Vito komme. Unter meinen aktuellen Bedingungen sind das so ca. 120-130 km. Da kommt oft der Einwand, dass das doch recht wenig wäre. Ich stelle dann meist die Gegenfrage: Wieviel fahrt Ihr denn so täglich? Bei vielen Kollegen sind es doch meist auch die Fahrten im Umkreis ihrer Firma, viele Kunden haben ihre regelmäßigen Fahrten zur Arbeit hin und zurück. Und selten genug sind das mehr als 100 km pro Tag. Dann stellen sie ihre Fahrzeuge wieder ab. Mit der passenden Ladeinfrastruktur (die ja mittlerweile auch umfangreich gefördert wird) ist es dann kein Problem, das Fahrzeug über Nacht zu laden. Das könnten viele Firmen und auch Kunden durchaus bei sich umsetzen.

LADEINFRASTRUKTUR IM ALLTAG

Der Ausbau der Ladeinfrastruktur ist noch in vollem Gang und Ladesäulen sind noch nicht flächendeckend und ausreichend überall vorhanden. Und es ist richtig, dass man sich als E-Mobilist schon im Vorfeld mit dem Thema Laden befassen sollte. Auch Gerrit Engeter hat dies getan und kommt zu folgendem Entschluss: „Gerade für Handwerker, die ihre festen Fahrstrecken und –gebiete haben, ist das Laden eigentlich kein Problem. Meist haben sie ja einen Firmensitz, an dem eine Ladesäule installiert werden kann. Ich selbst habe bei mir eine mobile Ladestation installiert – den go-eCharger. Der Vorteil ist, dass er sich auch einfach mitnehmen lässt und dank diverser Adapter an verschiedenen Steckdosen-Typen angeschlossen werden kann. Somit wird auch eine Ladung unterwegs, zum Beispiel auf Baustelle beim Kunden, möglich. Wieder in der Firma, schließe ich den go-eCharger an meiner Kraftsteckdose wieder an und kann den e-Vito laden. Der Markt ist ja voll mit allen Varianten an Ladesäulen und Wallboxen zu den unterschiedlichsten Preisen. Von ganz einfach bis hin zu App-gesteuerten Versionen mit vielen Zusatz- und Kontrollfunktionen. Meist bieten auch die Energieversorger komplette Pakete an – Stromvertrag inkl. Wallbox. Da lohnt sich ein Nachfragen auf jeden Fall. Und das Laden unterwegs ist eigentlich auch kein Problem. Viele der öffentlichen Ladesäulen können sofort per Handy (Ad-hoc-Laden) zum Laden freigeschalten werden. Und es gibt viele Ladeverbunde, über die man im Vorfeld einen einheitlichen Tarif buchen kann und dann vor Ort auch mittels App oder Ladekarte den Ladevorgang aktiviert. Und die entsprechende App zeigt natürlich auch die verfügbaren Ladesäulen an. Ich habe das zum Beispiel über den ADAC in Verbindung mit dem Energiekonzern EnBw gemacht.“

FAZIT

„Wer bereit ist, sich auf die e-Mobilität und somit einen weiteren Schritt in Richtung Zukunft einzulassen, ist mit dem e-Vito auf jeden Fall richtig. Ich fahre damit ein innovatives und umweltfreundliches, lokal CO2-emissionsfreies Fahrzeug, das meinen Anforderungen an den Alltag eines Handwerkers auf jeden Fall gerecht wird. Ich muss keine Abstriche machen und kann auch, wenn ich womöglich meinen Strom noch selbst mit einer Photovoltaik-Anlage erzeuge, meinen eigenen, vor Ort erzeugten Strom, nutzen. Für mich als Elektriker – einfach genial!“

Praxistest: 15.000 km im EQC

WIE WAREN DIE ERSTEN 15.000 KM IM EQC – TESTET MERCEDES WIRKLICH AM ENDKUNDEN? 

Wir haben unseren ersten Mercedes EQC-Kunden gefragt. Ein Praxistest.

Es ist knapp ein Jahr her, seitdem unser Kunde Steffen Rottenbach Elektroauto fährt. Genauer gesagt besitzt er einen Mercedes-Benz EQC 400 4 Matic als Edition 1886. Der Inhaber des Hotels Schöne Aussicht in Sonneberg schätzt den neuen EQC seit Tag eins. Und das kann man wörtlich nehmen. Denn er ist einer der ersten EQC-Piloten überhaupt. Denn am 1. Juli 2019 öffnete das Werk Bremen seine Tore der Werksabholung für Kunden des EQC. Und genau an diesem Tag stieg auch der technikbegeisterte Steffen Rottenbach in der Hansestadt in sein Modell und trat den Heimweg nach Sonneberg an. Unser Verkäufer Christian Bock hat für den Kunden für diesen frühen Abholtermin gekämpft und Steffen Rottenbach so einen Herzenswunsch erfüllt.

Ruhe und Gelassenheit helfen gegen Reichweitenangst

„Beim Fahren mit dem EQC fühlt man sich schon als Innovator oder Early-Bird. Aber nicht als Versuchskaninchen“ berichtet Rottenbach. Er pendelt täglich zwischen seinen Hotels, dem Großmarkt und seinem Wohnort hin und her. So kommen circa 1.000 Kilometer im Monat zusammen, bei denen er eins ganz besonders im EQC genießt – die Stille. Der Mercedes ist so zum Ruhepol im Leben von Steffen Rottenbach geworden.

Und er wird wirklich oft auf das Elektroauto mit dem zukunftsweisenden Design angesprochen. Meistens sind für die Interessierten zwei Themen zentral – das Aufladen und die Reichweite. „Da kann ich die Leute immer beruhigen. Das ist alles machbar.“, sagt unser erster EQC Kunde. Laden an Autobahnen ist gar kein Problem und sonst helfen einem zahlreiche Ladekarten von großen Anbietern in Europa.

Aneinander gewöhnen – Steffen Rottenbach über die künstliche Intelligenz der EQ Navigation

Rottenbach fährt einen Edition 1886. Ein Sondermodell, das es nur in einer Konfiguration zu bestellen gab. Das machte die Umsetzung einiger Extrawünsche, die er aus seinem vorherigen GLS 500 gewohnt war, schwierig. Aber letztlich überwog die Lust auf Innovation und Nachhaltigkeit. Probleme gab es keine außergewöhnlichen mit dem Fahrzeug. Lediglich die Routenplanungen der EQ Navigation weichten manchmal von seinen eigenen Plänen ab. Wir wünschen viel Spaß bei den nächsten 15.000 Kilometern im EQC.

 

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Sie möchten den EQC bei uns testen? 

Roadtrip mit dem EQC

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2.000 KM ROADTRIP IM EQC – ÜBER ALPENPÄSSE BIS NACH MERAN UND ZURÜCK. IST REICHWEITENANGST EIN THEMA?

In vier Tagen von Thüringen nach Südtirol und zurück. Und das in einem Elektroauto. Für viele undenkbar. Unser EQC Kunde Steffen Rottenbach hat es gemacht und erzählt uns, wie das geht.

Als Inhaber des Hotels „Schöne Aussicht“ in Sonneberg ist Steffen Rottenbach auch mal auf längeren Strecken unterwegs. Einige wissen es – er fährt einen der ersten Mercedes-Benz EQC in Deutschland. Dass man damit ganz leicht auch längere Distanzen überwinden kann, beweist sein 2.000 km langer EQC Roadtrip über die Alpen. Und dabei packt der EQC echte Reisequalitäten aus. Leise und kraftvoll nimmt er jede Herausforderung an und überquert die Alpenpässe mit Leichtigkeit.

Von Sonneberg ging es über Sterzing, Timmelsjoch, Ötztal nach Meran und über Innsbruck zurück nach Sonneberg.

Mit dem EQC erlebt man dabei echte Highlights und kommt mit seinen Mitmenschen super ins Gespräch. Dass der EQC gerne fotografiert wird, wusste Rottenbach schon von früheren Trips. Aber am Achensee in Österreich verdrehte er zwei Porsche Fahrern den Kopf, die sich anschließend unbedingt mit dem EQC fotografieren lassen wollten. Und bei einem Zwischenspurt müsste sich unser 760 Nm starke Elektro-Crossover nicht hinter den Sportwagen verstecken.

Gegen Reichweitenangst helfen eigene Erfahrungen.

Knapp 450 km elektrische Reichweite stehen im Lastenheft des Mercedes Benz EQC 400. Damit können einige Ladesäulen links liegen gelassen werden. Eine optimale Routenplanung in Bezug auf Ladestrom, Ladedauer und Ladekosten empfiehlt Steffen Rottenbach auf jeden Fall. Genauso wie E-Auto Fahrer unbedingt die Ladekarten der größten europäischen Anbieter besitzen sollten, um die Ladekosten gering zu halten. In Sachen Routenplanung und -optimierung unterstützt das Navigationssystem des EQC. Informationen wie schnelle und komfortable Route, aktueller Ladezustand der Batterie, Wetterdaten sowie die Ladeinfrastruktur werden miteinander vernetzt. Anschließend wird eine komfortable und eine zeiteffiziente Route inklusive Ladestopps vorgeschlagen. So ist Reichweitenangst ganz schnell vergessen.

Und was macht ein EQC Fahrer während des Ladevorgangs?

„Auf der Autobahn, meist Kaffee trinken. Pausen stören nicht – im Gegenteil. Es ist vernünftiger, sicherer und macht die Reise entspannter – ja mit einem E-Auto wird man echt ruhiger“ sagt Steffen Rottenbach zum Abschluss.