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Wenn jede Minute zählt, braucht es schnelle Hilfe – und ein Fahrzeug, auf das man sich verlassen kann. Seit dem 17. September 2026 verfügt das SRH Zentralklinikum Suhl über ein eigenes Baby-Notarzt-Einsatzfahrzeug. Zum Einsatz kommt ein Mercedes-Benz GLC, an dessen Finanzierung sich MAX mit rund 10.000 Euro beteiligt hat.

Offizielle Indienststellung des neuen Baby-Notarzt-Fahrzeugs am SRH Zentralkilinik Suhl mit Taufe durch die Feuerwehr Suhl | Foto: Michael Reichel für SRH Zentralklinikum Suhl [Mercedes-Benz GLC 220d | Kraftstoffverbrauch (kombiniert): 5,4 l/100km | CO2-Emissionen kombiniert: 142 g/km | CO2-Klasse: E]

SUHL Für Neugeborene und junge Säuglinge können in medizinischen Notfällen bereits wenige Minuten einen entscheidenden Unterschied machen. Mit dem neuen Baby-Notarzt-Einsatzfahrzeug können die spezialisierten Medizinerinnen und Mediziner des Suhler Perinatalzentrums künftig schneller zu ihren kleinen Patientinnen und Patienten in ganz Südthüringen gelangen.

Bislang mussten die Ärztinnen und Ärzte für entsprechende Einsätze unter anderem auf Rettungswagen oder private Fahrzeuge zurückgreifen. Das neue Einsatzfahrzeug steht tagsüber am SRH Zentralklinikum Suhl bereit und kann im Bereitschaftsdienst von den zuständigen Medizinern mitgenommen werden. Nach einer Alarmierung durch die Leitstelle ist so ein unmittelbarer Start mit Sondersignal möglich.

Katja Wolf, stellvertretenden Ministerpräsidentin und Finanzministerin des Freistaat Thüringen (3.v.l.) sowie Gesundheitsministerin Katharina Schenk (2.v.l.) würdigen das einmalige Projekt bei der offiziellen Indienststellung. | Foto: Michael Reichel für SRH Zentralklinikum Suhl

Mercedes-Benz GLC: gemacht für anspruchsvolle Einsätze

Als Basis für das neue Einsatzfahrzeug kommt ein Mercedes-Benz GLC zum Einsatz. Eine Fahrzeugklasse, die für diese besondere Aufgabe sehr gute Voraussetzungen mitbringt. Denn im Ernstfall muss das Fahrzeug unterschiedlichste Anforderungen miteinander verbinden: Es muss schnell und sicher unterwegs sein, ausreichend Platz für die benötigte medizinische Ausrüstung bieten und gleichzeitig auch auf längeren Strecken ein komfortables und konzentriertes Arbeiten ermöglichen.

Dr. Sebastian Horn, Chefarzt des Kinderzentrums am SRH Zentralklinikum Suhl, hat viel Engagement in die Anschaffung des neuen GLC gesteckt und freut sich über den neuen Notarztwagen. | Foto: Michael Reichel für SRH Zentralklinikum Suhl

Gerade in Südthüringen kommen wechselnde Straßenverhältnisse, kurvenreiche Strecken und winterliche Bedingungen hinzu. Hier bietet der GLC mit seinem Allradantrieb zusätzliche Traktion und Fahrsicherheit. Gleichzeitig sorgen die erhöhte Sitzposition, moderne Sicherheits- und Assistenzsysteme sowie das großzügige Raumangebot für gute Voraussetzungen im täglichen Einsatz. Damit verbindet der Mercedes-Benz GLC Sicherheit, Mobilität, Raum und Flexibilität – Eigenschaften, auf die es bei einem Einsatzfahrzeug besonders ankommt. Für seine neue Aufgabe wurde das Fahrzeug entsprechend umgebaut und mit Sondersignalanlage, Funktechnik und der notwendigen Einsatztechnik ausgestattet.

MAX unterstützt mit rund 10.000 Euro

Offizielle Schlüsselübergabe und Indienststellung des neuen Baby-Notarzt-Fahrzeugs am SRH Zentralkilinik Suhl. Chefarzt Dr. Sebastian Horn (2.v.l.) nimmt symbolisch den Schlüssel von Elias Koch (1.v.l.), Verkaufsexperte Pkw bei MAX und Geschäftsführer Stefan Main (Mitte) entgegen. | Foto: Michael Reichel für SRH Zentralklinikum Suhl

Das speziell ausgerüstete Fahrzeug wurde durch das gemeinsame Engagement zahlreicher Partner aus der Region ermöglicht. Als regional verwurzeltes Unternehmen war für MAX schnell klar: Dieses Projekt möchten wir unterstützen. Mit einem Beitrag von knapp 10.000 Euro beteiligte sich MAX an der Finanzierung des Mercedes-Benz GLC. Denn Mobilität bedeutet für uns mehr, als Menschen von A nach B zu bringen. Bei diesem GLC bekommt sie eine ganz besondere Bedeutung: Er bringt medizinische Spezialisten schnell und sicher dorthin, wo ihre Hilfe dringend benötigt wird.

Starke Partner für Südthüringen

Das Projekt zeigt eindrucksvoll, was entstehen kann, wenn Unternehmen, Institutionen und Menschen aus einer Region gemeinsam Verantwortung übernehmen. Den Grundstein für die Finanzierung legte die SRH Stiftung mit 35.000 Euro. Neben MAX waren zahlreiche weitere regionale Partner an der Umsetzung beteiligt. Den Ausbau des Mercedes-Benz GLC zum Einsatzfahrzeug übernahm BINZ aus Ilmenau, H&A Funktechnik kümmerte sich um die Funktechnik und weitere Unternehmen und Institutionen unterstützten unter anderem bei Sondersignalanlage, Fahrzeugbeklebung, Zulassung und organisatorischer Umsetzung.

Am 17. September wurde das neue Einsatzfahrzeug am SRH Zentralklinikum Suhl offiziell in Dienst gestellt.

Schneller vor Ort, wenn es darauf ankommt

Zum Einsatz kommt der Mercedes-Benz GLC bei lebensbedrohlichen Notfällen von Neugeborenen und Säuglingen bis zum dritten Lebensmonat. Dabei fungiert er als schnelles Zubringerfahrzeug für das spezialisierte medizinische Team. Bei Bedarf macht sich parallel ein Rettungswagen mit Inkubator auf den Weg.
Das bedeutet: Der GLC transportiert nicht die kleinen Patientinnen und Patienten selbst. Seine entscheidende Aufgabe besteht darin, die medizinischen Spezialisten und ihre Ausrüstung möglichst schnell und sicher zum Einsatzort zu bringen. Für Südthüringen kann das im Ernstfall wertvolle Minuten sparen.

Wir freuen uns, gemeinsam mit starken Partnern aus der Region einen Beitrag zu diesem besonderen Projekt leisten zu können – und darauf, dass ein Mercedes-Benz aus unserem Haus künftig eine so wichtige Aufgabe für die Menschen in Südthüringen übernimmt.

Dem gesamten Team des SRH Zentralklinikums Suhl wünschen wir mit dem neuen Baby-Notarzt-Einsatzfahrzeug allzeit gute und sichere Fahrt – und vor allem, dass es möglichst selten gebraucht wird.

Das gesamte Team des Kinderzentrums im SRH Zentralklinikum Suhl freut sich über das neue Einsatzfahrzeug. | Foto: Michael Reichel für SRH Zentralklinikum Suhl.

[Mercedes-Benz GLC 220d | Energieverbrauch (kombiniert): 5,4 l/100km | CO2-Emissionen kombiniert: 142 g/km | CO2-Klasse: E]